Hessens Start-up-Strategie bestätigt Kassels Kurs als Innovationsstandort
Kassel, 22.06.2026: Die FDP/FREIE WÄHLER-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung Kassel begrüßt die Vorstellung der Start-up-Strategie Hessen 2030. Nach Auffassung der Liberalen setzt das Land mit der stärkeren Förderung von Innovation, Gründungen und Technologietransfer die richtigen Schwerpunkte.
Der Vorsitzende der FDP/FREIE WÄHLER-Fraktion, Sascha Bickel, erklärt: „Die Strategie zeigt deutlich, dass Hessen enormes Potenzial besitzt, dieses aber bislang nicht konsequent genug nutzt. Entscheidend wird jetzt sein, dass aus den richtigen Analysen auch konkrete Verbesserungen für Gründerinnen und Gründer entstehen. Weniger Bürokratie, schnellere Verfahren und ein besserer Zugang zu Kapital und Märkten müssen im Mittelpunkt stehen.“
Besonders positiv bewertet die FDP/FREIE WÄHLER-Fraktion, dass Kassel bereits heute viele der nun formulierten Ziele aktiv verfolgt.
„Mit unserem Wirtschaftsdezernenten Matthias Nölke hat Kassel früh die richtigen Schwerpunkte gesetzt. Die enge Zusammenarbeit mit dem Science Park, die Stärkung des Gründungsökosystems, die Unterstützung innovativer Unternehmen sowie die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft zeigen, dass Kassel diesen Weg bereits konsequent eingeschlagen hat.
Die Landesstrategie bestätigt diesen Kurs ausdrücklich“, so Bickel. Nach Auffassung der Fraktion verfügt Kassel mit der Universität Kassel, dem Science Park und einer starken mittelständischen Wirtschaft über hervorragende Voraussetzungen, um sich als führender Innovationsstandort in Nordhessen weiterzuentwickeln.
„Matthias Nölke hat in den vergangenen Jahren deutlich gemacht, dass Wirtschaftsförderung mehr bedeutet als klassische Ansiedlungspolitik. Innovation, Gründungskultur und die Förderung junger Unternehmen sind zentrale Bausteine einer modernen Wirtschaftspolitik. Diesen erfolgreichen Weg gilt es nun gemeinsam mit dem Land konsequent weiterzugehen.“
Abschließend fordert die Fraktion, dass die Chancen der hessischen Start-up-Strategie gezielt für Kassel und Nordhessen genutzt werden.
„Innovationspolitik darf nicht allein auf das Rhein-Main-Gebiet ausgerichtet sein. Kassel und Nordhessen verfügen mit der Universität Kassel, dem Science Park und einer starken mittelständischen Wirtschaft über hervorragende Voraussetzungen, um bei der Umsetzung der Start-up-Strategie eine zentrale Rolle zu übernehmen. Jetzt ist das Land gefordert, die Regionen verbindlich einzubeziehen und gemeinsam mit den Kommunen konkrete Impulse für Innovationen, Gründungen und Wachstum zu setzen“, so Bickel abschließend.
